Dieser Artikel ist in einfacher Sprache geschrieben
Im letzten Newsletter haben wir über Sprache geschrieben.
Wir haben darüber nachgedacht, wie wichtig Worte in unserer Arbeit sind.
Denn Sprache kann Türen öffnen.
Aber Sprache kann auch Barrieren schaffen.
Viele Menschen haben uns dazu Rückmeldungen gegeben.
Darüber haben wir uns sehr gefreut.
Heute möchten wir einen Schritt weitergehen.
Dieser Artikel ist bewusst in einfacher Sprache geschrieben.
Wir möchten ausprobieren, wie wir Texte verständlicher machen können.
Denn wir arbeiten auf dem Weg zu einer inklusiven Jugendhilfe.
Das bedeutet auch:
Unsere Informationen sollen für möglichst viele Menschen zugänglich sein.
Einfache Sprache hilft vielen Menschen, Texte besser zu verstehen.
Dabei gelten einige Grundregeln:
kurze Sätze
einfache Wörter
schwierige Begriffe erklären
klare Struktur im Text
Einfache Sprache richtet sich an möglichst viele Menschen.
Zum Beispiel an:
Menschen, die Deutsch erst später gelernt haben
Menschen, die wenig Erfahrung mit Fachtexten haben
Menschen, die wenig Zeit zum Lesen haben
Einfache Sprache ist nicht genau dasselbe wie Leichte Sprache.
Leichte Sprache folgt noch strengeren Regeln.
Barrierearme Texte sind nicht nur verständlich geschrieben.
Auch die Gestaltung eines Textes ist wichtig.
Ein barrierearmer Text achtet zum Beispiel auf:
So können mehr Menschen Texte gut lesen und verstehen.
In unserer Arbeit begegnen wir vielen unterschiedlichen Menschen.
Zum Beispiel:
Diese Menschen haben unterschiedliche Erfahrungen.
Manche sprechen sehr gut Deutsch.
Andere haben Deutsch erst später gelernt.
Manche lesen viel.
Andere lesen selten oder haben wenig Zeit.
Darum möchten wir Texte schreiben, die für möglichst viele Menschen verständlich sind.
Verständliche Sprache kann helfen, Barrieren abzubauen.
Und sie kann Informationen zugänglicher machen.
Beim Schreiben helfen uns einige einfache Regeln.
1.Kurze Sätze
Kurze Sätze lassen sich leichter lesen.
Darum versuchen wir, lange und komplizierte Sätze zu vermeiden.
2. Einfache Wörter
Schwierige Wörter können das Lesen erschweren.
Darum versuchen wir:
3. Fachbegriffe erklären
In der Jugendhilfe gibt es viele Fachbegriffe.
Nicht alle Menschen kennen diese Begriffe.
Darum erklären wir Fachbegriffe kurz, wenn wir sie verwenden.
4. Abkürzungen ausschreiben
Auch Abkürzungen können Texte schwer verständlich machen.
Darum versuchen wir:
So wird klarer, worum es geht.
5. Beispiele nutzen
Beispiele helfen beim Verstehen.
Sie machen Inhalte anschaulicher und konkreter.
6. Klare Struktur
Ein Text wird verständlicher, wenn er gut aufgebaut ist.
Hilfreich sind zum Beispiel:
So können Leserinnen und Leser schneller erkennen, worum es geht.
Nicht nur die Wörter sind wichtig.
Auch die Gestaltung eines Textes spielt eine Rolle.
Eine gute Gestaltung kann das Lesen erleichtern.
Gut lesbare Schrift
Gute Farbkontraste
Text sollte sich gut vom Hintergrund abheben.
Zum Beispiel:
Übersichtliche Gestaltung
Ein Text sollte nicht zu dicht geschrieben sein.
Hilfreich sind:
Bilder bewusst einsetzen
Bilder können helfen, Inhalte besser zu verstehen.
Sie sollten zum Text passen.
Und sie sollten nicht vom Inhalt ablenken.
Verständliche Sprache ist mehr als eine Frage des Schreibens.
Sie hat auch mit Respekt zu tun.
Wenn Informationen verständlich sind, können mehr Menschen mitreden, mitentscheiden und Angebote nutzen.
Gerade in der Jugendhilfe ist das wichtig.
Denn hier geht es oft um wichtige Entscheidungen im Leben von Kindern, Jugendlichen und Familien.
Eine inklusive Jugendhilfe bedeutet auch:
Informationen müssen für möglichst viele Menschen zugänglich sein.
Darum ist verständliche und barrierearme Sprache für uns ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.
Wir möchten weiter lernen und unsere Kommunikation Schritt für Schritt verbessern.
Darum freuen wir uns über Ihre Rückmeldungen und Anregungen.
TROTZDEM e.V.
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